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Ausbilder müssen wieder Qualifikationsnachweise erbringen 

Die neue AEVO (Ausbildereignungsverordnung) gilt seit dem 01.08.2009


Die AEVO bescheinigt dem Ausbilder - nach einer entsprechenden Kammerprüfung – berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse. Diese müssen für Ausbildungsverhältnisse, die ab dem 1. August 2009 geschlossen werden, wieder nachgewiesen werden.

Seit 2003 mussten Ausbilder einen Nachweis im Sinne der AEVO in der Regel nicht mehr vorlegen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Folgen dieser Aussetzung überprüft. Dabei wurde zwar ein gewisser Zuwachs an Ausbildungsplätzen festgestellt, aber auch Qualitätseinbußen in der betrieblichen Ausbildung. Aus diesem Grund hat das Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entschieden, wieder eine AEVO in Kraft zu setzen, diese jedoch in modifizierter Form.

Die AEVO gilt für Ausbilder in Gewerbebetrieben, in der Landwirtschaft, in der Hauswirtschaft, im Bergwesen und im öffentlichen Dienst, nicht jedoch für die freien Berufe.

Befreiungsvorschriften stellen sicher, dass diejenigen, die in den vergangenen Jahren erfolgreich und ohne Beanstandungen ausgebildet haben, auch weiterhin kein AEVO-Prüfungszeugnis vorlegen müssen. Damit soll ein gleitender Übergang auf die neue Rechtslage gewährleistet werden. Selbstverständlich bleiben auch all die Zeugnisse nach der derzeit geltenden Ausbilder-Eignungsverordnung weiterhin gültig.

 

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